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Besuch der taiwanesischen Musikpädagogin und Konzertpianistin Frau May Lin Chen

Besuch der taiwanesischen Musikpädagogin und Konzertpianistin
Frau May Lin Chen
am 23. 01. 2020 im Ludwigsgymnasium


Bei den jährlich im westböhmischen Domažlice bei Plzeň im August stattfindenden „Chodské slavnosti“(Choden-Festspiele), bei denen Frau May Lin Chen mit ihrem schulischen Tanz- und Musikensemble aus Taipei aufgetreten war, entstand 2017 unsere nun mehrjährige gelebte Freundschaft, als sich im abendlichen Gespräch im gemeinsamen Hotel herausstellte, dass Frau Chen nicht nur eine leidenschaftliche Bach-Liebhaberin ist, die während ihres Musikstudiums mit seinem Werk vertraut wurde, sondern auch ein großes Interesse hat, Köthen neben Leipzig als die wichtigsten Bachstädte zu besuchen, was in diesem Jahr verwirklicht werden konnte. Als ehemaliger Abiturient und späterer Lehrer am Ludwigsgymnasium, das mir nach meinem altersbedingten Ausscheiden nach 20 Jahren immer noch eine Art zweiter Heimat ist, war es mein Wunsch, dass Frau Chen bei ihrem Köthen-Besuch nicht nur „meine“ ehemalige Schule kennen lernt, sondern auch als Kulturbotschafterin ausgewählten musikliebenden Schülern bewusst macht, welch hohes Ansehen das musikalische Schaffen J. S. Bachs in der weiten Welt genießt, dass eine junge Frau in Taiwan dafür Jahre gespart hat, in ihrem Leben einmal das Fluidum des Ortes zu erleben, an dem einer der größten Komponisten der Welt gewirkt hat.
Dank der freundlichen Unterstützung des Direktors des Ludwigsgymnasiums, Herrn Dr. Kreutzmanns, der Stundenplankoordinatorin Frau Schmeckebier sowie der beiden Musiklehrerinnen Frau Lindau und Frau Groß konnte es im Köthener Schloss in der Bachgedenkstätte zu dieser völker- und kontinentübergreifenden freundschaftlichen Begegnung kommen, bei der Frau Chen durch ihre einfühlsamen Interpretationen der Goldberg-Variationen J. S. Bachs am Clavicord des Museums und in dankenswerter Weise auch am Flügel des Spiegelsaals ihre Zuhörer emotional berühren konnte. Dabei beeindruckten unter anderem ihr hervorragender Tastenanschlag sowie ihre Eleganz beim Spiel. Mit ihrer temperamentvollen und herzlichen Art stellte sie dem Musikkurs neben der Musik J. S. Bachs auch taiwanesische Volkslieder vor, unter anderem ein Lied, das den weltbekannten italienischen Opernkomponisten Puccini anregte, es in seiner Oper „Turandot“ zu verwenden.

 

bild_01.jpgDer Musikkurs dankte ihr mit einem weltlichen Köthener Kanon J. S. Bachs in der Einstudierung von Frau Groß. Mein Dank gilt auch Herrn Ratzel, der auf Bitten der Musiklehrerinnen für unseren Gast aus Taiwan ausführlich in englischer Sprache durch die Bankgedenkstätte führte. Besonderer Dank sei für Frau Lindau, die es sich nicht nehmen ließ, uns nach ihrer Unterrichtszeit am späten Nachmittag noch durch die Räume des Ludwigsgymnsiums zu führen, wobei die Musik- und Geographiekabinette großes Interesse weckten.
Frau May Lin Chen hatte für uns alle Magnete mit dem chinesischen Schriftzeichen für Liebe, Symbol für das zu erstrebende friedliche Miteinander der Völker unterschiedlicher Kontinente, Rassen und Sprachen, mitgebracht und überreichte sie mit ihrem beeindruckenden Charme und ihrer großen Herzlichkeit ohne Berührungsängste allen Teilnehmern des Musikkurses. Herrn Dr. Kreutzmann, Frau Lindau und Frau Groß schenkte sie als Freundschaftsgeschenk eine CD mit taiwanesischer Musik. Leider reichte die Zeit aus Stundenplan-Gründen nicht für ein weiterführendes Gespräch zwischen allen Beteiligten. Es wäre mein größter Wunsch, wenn Frau May Lin Chen die Herzen aller Anwsenden mit ihrer persönlichen Ausstrahlung und mit ihrem Konzert erreicht, wenn die persönliche Begegnung mit einer jungen Frau aus Ostasien über die Musik Johan Sebastian Bachs mitgeholfen hätte, an der Brücke des besseren Verstehens und Miteinanders zwischen den Menschen unterschiedlicher Kulturen und Rassen zu bauen, um Rassismus und nationaler Überheblichkeit begegnen zu können.

 

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Ein sehr freundliches Willkommensgespräch mit Herrn Dr. Kreutzmann, dem Direktor des Ludwigs-gymnasiums

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Sehr aufmerksam folgt Frau May Lin Chen der englischsprachigen Führung Herrn Ratzels durch die Bachgedenkstätte

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Am Flügel des Spiegelsaals entfaltet Frau Chen ihr musikalisches Temperament und ihren Charme

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Frau May Lin Chen bedankt sich im Gästebuch der Bachgedenkstätte mit diesem Eintrag, in dem ein Herzchen der Verehrung für J. S. Bach nicht fehlen darf

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Im Geographie-Kabinett des Ludwigsgymnasiums entdeckt Frau Chen freudig überrrascht diese Schülerarbeiten, in denen über die Naturgefahren in ihrer Heimat berichtet wird

bild_11.jpg         Im Anschluss an die Führung bleibt noch

        etwas Zeit für einen herzlichen persönlichen

        Gedankenaustausch mit Frau Lindau 

 

 

 

 

 Wolfgang Brodöhl

Spendenaktion begeistert – RED NOSE DAY am Ludwigsgymnasium

 

bild2.jpg1988 organisierte die Stiftung Comic Relief UK, die aus einer Gruppe von britischen Comedy-Künstlern bestand, unter dem damals völlig neuen Prinzip „Hilfe durch Humor“, den ersten RED NOSE DAY und sammelte Spenden für hungernde Kinder in Afrika.

Durch die Weiterentwicklung des Projekts in den darauffolgenden Jahren, ist sie mittlerweile die größte unabhängige Charity-Organisation des Vereinigten Königreichs. Doch auch über die britischen Grenzen hinaus fand das Thema immer mehr Zuspruch. So holte 2003 der deutsche Fernsehsender ProSieben und die Produktionsfirma Prime Productions die Charity-Aktion erstmalig

                                          nach Deutschland. Von da an fanden immer mal Aktionen zu dem Thema statt.

 

bild1.jpgAuch in diesem Jahr wurde der RED NOSE DAY begangen, unter anderem von Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse unseres Ludwigsgymnasiums. Dazu wurden sich in der 1. und 2. Hof-Pause des 20. März knall-rote Nasen aufgesetzt, die Haare bunt gefärbt oder einfach beides gemacht. Über den gesamten Hof verteilt sah man die „roten Nasen“ rennen und das hatte auch einen ganz bestimmten Grund, man wollte Spenden einsammeln, mit Erfolg.

 

Zahlreiche Schüler und Lehrer beteiligten sich, egal ob mit ein paar Cent oder mehreren Euros, die Schüler waren fröhlich eingestellt und das sah

                                             man den jungen Aktiven auch an.


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Freudestrahlend auch ihre Englisch-Lehrerin Frau Specht, sie war immerhin diejenige, die im Unterricht das Thema angesprochen hatte und die Jugendliche animierte, es auch in unserer Schule durchzuführen. Und das kam bei den Schülern ziemlich gut an.

Eine Schülerin sagte mir beispielsweise, dass es ihr sehr gut gefallen habe, da alle gemeinsam Geld für einen guten Zweck sammeln konnten, nämlich die Klasse 6b für den Köthener Tierpark und die Klasse 6d für Kinder, denen es nicht so gut geht wie ihnen (Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V.). Insgesamt konnte jeweils ein Betrag von 105 Euro gesammelt werden. Alle hätten gar nicht mit so viel Geld gerechnet, sind jetzt aber überglücklich über diese beachtliche Summe.


Etwas für andere tun, sich zu engagieren, auch mal die Schüchternheit zu verdrängen und auf andere Menschen zugehen und dabei noch Spaß haben, was kann es schöneres geben. Und vielleicht wird es ja zur Tradition für Schülerinnen und Schüler der 5. oder 6. Klassen, das jedenfalls würden sich die diesjährigen kleinen und großen „roten Nasen“ unserer Schule wünschen.

 

Chris S., Schülerreporter

 

 

Übergabe des Geldes von Frau Specht, im Namen der Klasse 6d, an Fr. Herkner, vom Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V..

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 Entwurf von Luise G., Juliane H. und Lea S., Kl. 9




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